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Museum für Kommunikation

Angezettelt

Antisemitismus und Gegenwehr

Eine Ausstellung im Museum für Kommunikation über ein Massenmedium der subtilen Diffamierung jüdischer Mitbürger. Zum ersten Mal werden hunderte Klebemarken aus der Sammlung Wolfgang Haneys, sowie anderer Leihgeber in einer Ausstellung einem breitem Publikum zugänglich gemacht und wissenschaftlich fundiert erklärt.

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Das Museum für Kommunikation Frankfurt hat in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin eine Ausstellung kuratiert, die an Aktualität und Brisanz für die weltpolitische Lage kaum zu überbieten ist. hauser lacour wurde von den Verantwortlichen gebeten ein Kommunikationskonzept zu entwickeln, welches dieses komplexe Spannungsfeld angemessen visualisiert. 

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Das Raumkonzept

Die Ausstellung lebt von den Inhalten, die großflächig den gesamten Raum bespielen. Wichtig war es das Spannungsfeld durch die zwei Pole Antisemitismus und Gegenwehr sowie die Verbindung der Vergangenheit und der Gegenwart dem Besucher physisch erlebbar zu machen. 

 

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Die Hintergründe der Ausstellung sind wandfüllende Rasterbilder, welche die Fundorte und Alltagsituationen der damaligen Zeit bis heute darstellen und den Betrachter in die Zeit verorten. Für die Darstellung der Klebemarken war es den Kuratoren sehr wichtig, sie nicht glorifiziert oder exponiert aufzubereiten. Sie sollten sich, ähnlich wie damals, subtil im Alltag einfügen. Die Marken sind in der Ausstellung bodennah in den jeweiligen Alltagsbildern verteilt. Diese Darstellung zwingt den Betrachter sich in eine unbequeme Haltung zu begeben, während er die Inhalte liest. Es soll unangenehm sein, entsprechend der Inhalte. 

Viele weitere Originalmarken und Exponate wurden in Vitrinen in inhaltlichen Gruppen vereint und erklärt.

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